Genussreise nach Budapest - 3 Tage
Drei Tage voller Entdeckungen, Genuss und Kultur
Die Anreise geht über Visegrád, wo der Königspalast und der Blick auf die Donau erste Höhepunkte setzen. Weiter geht es ins charmante Künstlerstädtchen Szentendre, dessen historisches Stadtbild bis heute von lebendiger Kreativität geprägt ist. In Budapest erwartet Sie ein authentisches Markterlebnis am Lehel Markt, wo ungarische Spezialitäten verwöhnen. Im Stadtwäldchen verschmelzen Natur, Geschichte und Kulinarik - ein Ort, der zum Verweilen einlädt. Ein abendliches Highlight ist die Schifffahrt auf der Donau: Das beleuchtete Panorama der Stadt ist ein eindrucksvolles Erlebnis. Im Burgviertel wird weiter an den großen Rekonstruktionsprojekten gearbeitet, hier gibt es immer Neues zu sehen. Zum Abschluss tauchen Sie im Vasarely Museum ein in die faszinierende Welt des ungarischen Künstlers, dessen Werke mit optischen Illusionen die Grenzen der Wahrnehmung herausfordern. Eine Reise, die alle Sinne anspricht und inspiriert.
„Es muß ein Bild gemacht werden, dem der Magier Zeit nichts mehr hinzufügen und nichts mehr wegnehmen kann.“
- Victor Vasarely 1954
1. Tag: 08:00 Wien - Visegrád (Panoramafahrt mit schönem Ausblick auf die Donau und Gelegenheit zum Mittagessen) - Szentendre (Spaziergang durch das Künstlerstädtchen mit reizvollem Stadtbild von Barock- und Rokoko geprägt) -Budapest.
2. Tag: Budapest (Stadtrundfahrt) - Einkaufsmöglichkeit am Lehel-Markt (Markthalle im Lehel Viertel, abseits der Touristenströme kann man hier an den zahlreichen Ständen gustieren und authentisch ungarisches Marktflair genießen) - Spaziergang im Stadtwäldchen, dem ehemaligen königlichen Jagdrevier und heute Naherholungsgebiet für die Budapester, anschließend Freizeit für fak. Bademöglichkeit im historischen Széchenyi Bad, Besuch des zoologisch-botanischen Gartens, des Hauses der Musik, einem einzigartigen architektonischen Meisterwerk oder des neu eröffneten Ethnographischen Museums - Kürtöskalács Kaminkuchen-Backen (in einem der historischen Pavillions des Stadtwäldchens haben Sie die Möglichkeit, einen typisch ungarischen Kaminkuchen zu backen und natürlich frisch aus dem Ofen zu genießen) - Rückfahrt ins Hotel
17:30 Schifffahrt auf der Donau (Buffetabendessen an Bord, eine Donauschifffahrt durch die beleuchtete Hauptstadt ist ein einmaliges Erlebnis!)
3. Tag: Budapest - Burgviertel (Spaziergang durch das Burgviertel mit Fischerbastei, Matthiaskirche…), Gelegenheit zum Mittagessen - Vasarely Museum (Führung durch die Dauerausstellung der Werke von Victor Vasarely, Mitbegründern der künstlerischen Richtung Op-Art und Guggenheim-Preis dotiert) - Rückfahrt nach Wien
- Busfahrt lt. Programm
- Unterbringung im ****Mercure Budapest City Center
- 2x Nächtigung/Frühstücksbuffet
- Schifffahrt mit Abendessen
- Kürtöskalács (Kaminkuchen) Back-Workshop
- Besuch des Vasarely Museums
- Reiseleitung: Daniela Haertel
- Elite Leistungspaket
- Arrangement im DZ799,00 €
-
▼ Zustiegsstellen:Ausgangspunkt: 1210 Wien - Garage (07:15 Uhr)0,00 €
Über den Künstler
Victor Vasarely, geboren 1906 in Pécs (Ungarn) als Győző Csiszár, gilt als einer der bedeutendsten Wegbereiter der Op-Art. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und ersten künstlerischen Studien in Budapest, unter anderem an einer Schule nach Bauhaus-Vorbild, zog er 1930 nach Paris. Dort arbeitete er zunächst als Grafikdesigner, bevor er sich zunehmend der abstrakten Kunst zuwandte. In den 1940er-Jahren wurde er Mitbegründer der Galerie Denise René, die sich der geometrischen und kinetischen Kunst widmete. Vasarely entwickelte das Konzept der „Plastischen Einheit“ - eine Verbindung von Farbe und Form - und strebte mit seinem „Plastischen Alphabet“ eine demokratische, reproduzierbare Kunst an. Seine Werke beeinflussten nicht nur die Malerei, sondern auch Architektur und Design. Mit zahlreichen Ausstellungen, Stiftungen und Museumsgründungen prägte er die Kunstwelt nachhaltig. Er starb 1997 in Paris im Alter von 91 Jahren.
Über das Museum und die Ausstellung:
Die erste Dauerausstellung (seit 8. Mai 1987) zeigte fast die gesamte Schenkung von Victor Vasarely: 411 Werke, darunter frühe Zeichnungen und Grafiken aus den 1920er/30er Jahren, frühe Ölgemälde, Collagen aus den 1950er/60er Jahren sowie kinetische Objekte. Besonders hervorzuheben sind Werke aus seiner Gestalt-Phase (1965–1981), Modelle zur architektonischen Integration, industriell gefertigte Multiples aus Metall und Porzellan sowie drei monumentale Wandteppiche. Ergänzt wurde die Sammlung durch 103 Druckgrafiken, eine Buchschenkung und eine Diapositivserie. Der Gesamtwert betrug sieben Millionen französische Francs; neue Erwerbungen waren nur unter bestimmten Bedingungen möglich.
Die heutige Dauerausstellung ist in sechs Räumen des Museums untergebracht und zeigt Vasarelys Werk chronologisch: von seiner Ausbildung in Budapest und im „ungarischen Bauhaus“, über seine Designphase in Paris, bis hin zu seiner geometrisch-abstrakten Kunst, kinetischen Objekten und Op-Art-Werken, die auf Gestaltprinzipien basieren.











