Oper Burg Gars - "Carmen"

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Termin:
20.07.2021 - 20.07.2021
Preis:
ab 70 € p.P.

145 Jahre nach seiner Uraufführung führt uns dieses Meisterwerk des Operngenres wieder nach Sevilla. Auch in "Carmen“ geht es um das klassische Thema Freiheit; allerdings hier als die konsequente Überwindung von Konventionen. Das tragische Schicksal des zwischen der braven Micaëla und der feurigen Carmen hin und her gerissenen Soldaten Don José, der seine Pflicht verlässt, um die große Liebe zu gewinnen, letztlich aber an der Realität scheitert und zum Mörder wird, bewegt uns bis heute. Geniale und faszinierende Musik lässt uns mit den Protagonisten mitfiebern, ein Feuerwerk von Welthits macht diese wahre Geschichte von Leidenschaft bis in den Tod zum packenden Erlebnis.

17:00 Transfer Wien - Gars/ Burgruine
20:00 Vorstellung (bis ca. 23:00)
anschließend Rückfahrt nach Wien

- Transfer Wien - Gars/ Burgruine - Wien
- Opernkarte

20.07.2021 - 20.07.2021 | 1 Tag
  • Arrangement Kat. E
    70 €
  • Arrangement Kat. D
    82 €
  • Arrangement Kat. C
    92 €
  • Arrangement Kat. B
    102 €
  • Arrangement Kat. A
    107 €
zubuchbare Optionen / Ermäßigungen
  • Busfahrt ohne Eintrittskarten
    39 €

Georges Bizet

- Carmen

Oper in vier Akten; Text nach einer Novelle von Prosper Merimee von Henri Meilhac und Ludovic Halevy; Uraufführung: 1875 in Paris; Ort und Zeit der Handlung : Sevilla und Umgebung, um 1820
Personen: Carmen (Mezzosopran); Mercedes und Frasquita, ihre Freundinnen (Mezzosopran, Sopran); Micaela, ein Bauernmädchen (Sopran); Don José, Sergeant (Tenor); Morales, Sergeant (Bariton); Escamillo, ein Torero (Bariton); Dancario und Remendado, Schmuggler (Tenor, Bariton);...

1.Akt:
Auf einem Platz in Sevilla sehen Wachsoldaten der vorübergehenden Menge zu, als Micaela kommt, die sich nach Don José, den sie liebt, erkundigt. Morales teilt ihr mit, daß José bald mit der Wachablösung kommen werde. Während Micaela fortgeht, um nicht bei den Soldaten warten zu müssen, erscheint die neue Wache, von Zuniga geführt, auch Don José ist dabei. Zuniga interessiert sich im Gegensatz zu José sehr für die hübschen Zigarettenarbeiterinnen, die gerade Pause haben, besonders aber für Carmen. Während diese ein Zigeunerlied singt, bemerkt sie, daß Don José ihr keine Aufmerksamkeit schenkt. Von seiner Gleichgültigkeit gereizt, wirft sie ihm eine Blume zu, die er aufhebt. Da kehrt Micaela zurück und überbringt Brief und Kuß von der Mutter. José glaubt sich dadurch gegen den tiefen Eindruck, den Carmen auf ihn gemacht hat, gefeit. Da hört man aus der Zigarettenfabrik Hilferufe, die Mädchen stürzen heraus. Carmen hat eines von ihnen im Streit mit dem Messer verletzt und soll ins Gefängnis gebracht werden. Auf dem Weg dorthin erliegt José ihren Verführungskünsten und läßt sie entkommen. Er wird nun selbst festgenommen.
2.Akt:
Carmen, ihre Freundinnen und andere Zigeuner, sorgen in der Schenke von Lillas Pastia für Stimmung. Da erscheint unter Hochrufen der berühmte Stierkämpfer Escamillo, der sofort für Carmen entbrennt, aber von ihr abgelehnt wird, weil sie auf José wartet, der heute seine Strafe verbüßt hat. Als die Gäste die Schenke verlassen haben, wollen die Schmuggler die Mädchen überreden, ihnen zu helfen, die Zöllner fernzuhalten. Carmen will zunächst nicht mitmachen, weil sie José erwartet, beschließt aber, nachdem sie die anderen sie deswegen verspotten, den Sergeanten für die Bande zu gewinnen. Als José endlich erscheint, tanzt Carmen für ihn, ist aber tief gekränkt, als ihn der Zapfenstreich in die Kaserne zurückruft. Schon will José, trotz aller Verführungskünste Carmens gehen, als Zuniga unvermutet in die Schenke kommt und ihn hinausweist. José faßt den Befehl als Beleidigung auf und bedroht seinen Leutnant mit dem Säbel. Carmen und die Schmuggler trennen die beiden. José bleibt nun nichts übrig, als sich den Schmugglern anzuschließen.
3.Akt:
Carmen und José durchqueren mit den Schmugglern eine Felsenschlucht. Carmens Liebe zu José ist bereits wieder erkaltet. Sie rät ihm, die Bande zu verlassen. Bei einer rast legt sie Karten und liest aus ihnen, daß der Tod sie erwartet. Während die Schmuggler ihren Weg fortsetzen wollen, wird José als Wache zurückgelassen. Da kommt Escamillo, der Carmen gefolgt ist, den Felsen herauf geklettert. Als José von ihm erfährt, daß er Carmens neuer Liebhaber ist, fordert er ihn zum Messerkampf. Escamillo droht zu unterliegen, wird aber im letzten Augenblick von Carmen gerettet. Er lädt alle zum nächsten Kampf in Sevilla ein. Da entdeckt Remendado Micaela, die den Schmugglern ebenfalls gefolgt ist, um José zu treffen. Sie beschwört ihn zur todkranken Mutter zurückzukehren. Widerwillig geht José mit ihr fort, nicht ohne der spottenden Carmen zu drohen, bald zurückzukehren.
4.Akt:
Auf einem Platz in Sevilla erwartet die Menge den Beginn des Stierkampfes und das Erscheinen der Kämpfer. Carmen begleitet ihren neuen Geliebten Escamillo, beide versichern sich ihrer Liebe. Als Escamillo in der Arena verschwunden ist, warnen Mercedes und Frasquita Carmen vor José, der sich unter dem Volk verberge und offensichtlich auf sie warte. Nachdem die Leute alle zum Kampf geeilt sind, stellt sich Carmen furchtlos ihrem ehemaligen Geliebten. José liebt sie noch immer und beschwört sie vergeblich, zu ihm zurückzukehren und anderswo ein neues Leben zu beginnen. Ihre Gedanken sind nur noch bei ihrem neuen Geliebten, für Don José bleiben Gleichgültigkeit und Verachtung. Da ersticht er seine Geliebte in höchster Verzweiflung und rasender Eifersucht, während die Menge in der Arena Escamillo als Sieger feiert.

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