Villen in Brünn - 1 Tag

Kunst+Kultur
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Buchungscode:
21brn1121
Reisetermin:
21.11.2021 - 21.11.2021
Preis:
ab 119,00 € p.P.

Villen in Brünn
Brünn ist heute eine pulsierende Stadt und versprüht eine angenehme Mischung aus Geschichte, Kultur sowie historischer und moderner Architektur und Kunst. Tauchen Sie ein in die Atmosphäre des beginnenden 20. Jahrhunderts, als die zweitgrößte Stadt der noch jungen Republik, Zentrum der modernen Bewegung war. Besonders der Charme der modernen Architektur vom Jugendstil bis zum Funktionalismus von Architekturgrößen wie u.a. Mies van der Rohe prägt die Stadt bis heute. Das Schicksal der berühmtesten Villa, jener der Familie Tugendhat, die seit wenigen Jahren wieder zu altem Glanz gefunden hat, spiegelt die Geschichte Europas des vergangenen Jahrhunderts eindrücklich wider.
Bei dieser Tagesfahrt erwarten Sie nicht nur die große Besichtigung der Villa Tugendhat, sondern auch der Besuch der Villen Löw-Beer, Stiassni und Jurkovic. Im Programm ist des Weiteren der Besuch eines zusätzlichen Glanzpunktes der funktionalistischen Architektur, das vom tschechischen Architekten Josef Kranz geschaffene Café Era.

Programm:
07:30 Wien - Brno/ Brünn
Besuch der Villa Tugendhat (große Führung von 90 Minuten)
Besuch der Villa Löw-Beer
Mittagessen im Café Era
Besuch der Villa Stiassni
Besuch der Villa Jurkovic
Stadtrundfahrt
anschließend Rückfahrt nach Wien

- Busfahrt lt. Programm
- Eintritte in die Villen lt. Programm
- Mittagessen inkl. 1 Getränk im Café Era
- örtlicher deutschsprachiger Fremdenführer
- Reiseleitung

21.11.2021 - 21.11.2021 | 1 Tag
Tagesfahrt
  • Grundarrangement
    119,00 €
Abfahrtsorte
  • Ausgangspunkt: 1010 Wien - Operngasse
    0,00 €

Villa Tugendhat

Die Villa Tugendhat ist ein nach Plänen des Architekten Ludwig Mies van der Rohe errichtetes Wohnhaus für das Unternehmer-Ehepaar Fritz und Grete Tugendhat. Das Bauwerk gilt als das berühmteste Bauwerk der Moderne in Brünn. Es ist das einzige Denkmal für moderne Architektur in Tschechien, dass auf der Weltkulturerbenliste der UNESCO steht.
Die Villa liegt quer zu einem Hang auf dem Schwarzfeld im Norden von Brünn. Zur Straße hin zeigt sich das Haus als unspektakulärer, eingeschossiger Pavillon, während es sich zur steil abfallenden Gartenseite mit einer riesigen Fensterfront öffnet. Zwei Elemente dieser Front lassen sich voll versenken. Das 2.000 qm umfassende Grundstück bietet durch die Hanglage und die talwärtige Ausrichtung des Gebäudes nach Süden einen panoramahaften Ausblick auf die Brünner Altstadt.
Durch das Anlegen von seitlichen Hofflächen, die aus dem Hang geschnitten wurden, gelang es ihm, das Haus zu rahmen und fest am Berg zu verankern. Die Terrassenlandschaften dramatisieren dabei den natürlichen Abhang architektonisch.
Die weiten Terrassen im oberen Geschoss, die Auskragungen des Daches und die vorgezogene Treppe zum Garten scheinen das langgestreckte Haus förmlich in die Landschaft hineinstoßen zu lassen. Im Wohnbereich des Untergeschosses öffnet sich der Raum über großflächige, über die Ecke verglaste Außenwände nach Süden und Osten. Der erhöhte Standpunkt bedingt dabei eine rahmende Fokussierung des Blickfeldes, verstärkt durch die Rahmenelemente der raumhohen Glasscheiben und die jeweils flankierenden Stützen, wodurch eine Distanzierung des Gebäudes vom Landschaftsbild erreicht wird. Das vor den Fensterflächen verlaufende Geländer war im ursprünglichen Plan nicht vorgesehen, wurde aber noch in den 30er Jahren hinzugefügt. Die indirekte Anbindung an den Garten erfolgt sukzessive über eine dem Essbereich vorgelagerte Terrasse mit Garten-Treppenanlage.

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