Wehrkirchenstraße in der Buckligen Welt - 1 Tag

Lichtenegg © C Hand lR Lechner aus Schutzheilige Wehrkirchen Bucklige Welt Wechsel
Kunst+Kultur
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Buchungscode:
26weh0715
Reisetermin:
15.07.2026
Preis:
ab 76,00 € p.P.

Mit dem Fall von Konstantinopel und dem Vorrücken der Osmanen gegen Mitteleuropa wurde im Osten und Süden Österreichs die Gefahr, überfallen, beraubt und verschleppt zu werden, ein fixer Bestandteil des Alltags. Nur in wuchtigen, möglichst unbrennbaren Gebäuden konnte man sich wirksam gegen Angreifer verteidigen. Da die Kirche vielfach der einzige aus Stein errichtete Bau war, lag es nahe, diese für den Schutz von Leben und das Hab und Gut der Bewohner zu nutzen. Durch umfangreiche Bauarbeiten entstanden die Wehrkirchen, geschützt durch Wehrmauern, Wehrgeschosse, Gusserker mit Brunnen und Zisternen in den Anlagen. Als nach 1700 durch die geänderten technischen Möglichkeiten der Kriegsführung diese Wehranlagen bedeutungslos wurden, hat man sie vielerorts abgetragen oder stark verändert. Nur die Tatsache, dass die Bevölkerung der Buckligen Welt eher arm war und daher die barocke Erneuerung nicht in dem Maß Platz griff wie anderswo, ermöglicht uns heute einen so umfangreichen Einblick in das System der Wehrkirchen.

Wien - Wiener Neustadt - Edlitz (Besuch der Einstiegsdokumentation, die einen ausführlichen Überblick über die Funktion und die Architektur der Wehrkirchen vermittelt - Wehrkirche St. Veit) - Krumbach (Wehrkirche) - Bad Schönau (Wehrkirche) - Kirchschlag (Wehrkirche mit dem einzigen erhaltenen wehrhaften Kirchhoftor) - Hochneukirchen (Wehrkirche mit Wehrobergeschoß) - Lichtenegg (fast vollständig erhaltene Wehrkirche mit rundturmbewehrter Mauer und Backofen im Kirchturm) - Wien

- Busfahrt lt.Programm
- Reiseleitung: Mag. Ursula Debera

15.07.2026 - 15.07.2026 | 1 Tag
Tagesfahrt
  • Grundarrangement
    76,00 €
Abfahrtsorte
  • Ausgangspunkt: 1210 Wien - Garagenausfahrt (07:15 Uhr)
    0,00 €

Info:
Bitte beachten Sie, dass bei den Besichtigungen oft viele Stufen zu steigen sind. Der Aufstieg zum Dachboden ist meist steil und eng. Außerdem kann der Bus nicht immer direkt vor der Kiche halten.

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