Gestern war kein gewöhnlicher Tag für unsere Elite Radguides. Statt über Alpenpässe zu fliegen oder entlang der Donau zu gleiten, wurden Barbara, die drei Gerhards, Andy, Heinz, Wilhelm und Karl in eine andere Welt entführt – in die geheimnisvollen Tiefen eines Escape Rooms. Das Abenteuer begann mit einer verschlossenen Tür und einer tickenden Uhr: 60 Minuten, um das Rätsel des Montezuma-Grabes zu lösen.
Die Stimmung war elektrisierend. Zwischen Hieroglyphen, geheimen Mechanismen und kryptischen Botschaften kämpfte das Team wie auf einer anspruchsvollen Bergetappe – jeder Hinweis ein steiler Anstieg, jede gelöste Aufgabe ein Gipfelsieg. Doch Montezuma war gnadenlos. Die letzte Kombination blieb verborgen, die Tür verschlossen. Knapp gescheitert, aber mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Denn manchmal ist der Weg das Ziel – und dieser Weg war voller Spannung und Teamgeist.
Und dann kam die humorvolle Erkenntnis: Vielleicht war Montezuma gar kein legendärer Herrscher, sondern einfach ein passionierter Radfahrer, der seine Schatztruhe mit Ersatzschläuchen und Energieriegeln gefüllt hatte. Kein Wunder, dass wir nicht weiterkamen – wer rechnet schon mit einem Azteken, der auf Tubeless setzt?
Nach dem Abenteuer führte uns die Route ins Herz des 2. Bezirks, ins „Leopold“, ein Wirtshaus wie aus dem Bilderbuch: Holzvertäfelung, der Duft von Wiener Schnitzel und ein Glas Bier, das wie eine Belohnung nach einer langen Etappe schmeckte. Dort wurde gelacht, erzählt und in Erinnerungen geschwelgt – an die Radsaison 2025, an sonnige Tage, herausfordernde Strecken und die vielen kleinen Momente, die uns verbinden.
Acht Freunde des Radsports sagen Danke an ein Jahr voller Erlebnisse. Wir schließen die Saison nicht mit einem Sprint, sondern mit einem Rätsel, das uns gezeigt hat: Zusammen sind wir unschlagbar – auch wenn Montezuma diesmal gewonnen hat. Aber nächstes Jahr, Montezuma, bring besser ein Radschloss mit – wir sind bereit!
