Frühlingsfahrt durch die Kulturlandschaft der Vysočina

Start in Z'star nad Sazavou vor der Nepomuk Kapelle

Modell der Wallfahrt-Anlage von Architekt Jan Blažej Santini‑Aichel (1677–1723)

Masaryk-Platz in Iglau

Radweg entlang der Igel

Schlosshof in Telc

erfrischendes erstes Eis in diesem Jahr

Innenhof des Rennaissance Schlosses von Telc

Frühstück im Hotel EA Business in Iglau (ehemalige Tabakfabrik)

Blick auf Burgruine Rokstejn

Besuch im Josef Hoffmann Museum in Brtnice (Pirnitz - Geburtort von Josef Hoffmann)

Gruppenbild im Garten des Museums von Josef Hoffmann

Unesco-Weltkultur: Hl. Prokop Kirche in Trebic

Innenansicht der romanisch-gotischen Klosterkirche

Unesco Weltkultur Erbe: Neue Synagoge im Judenviertel von Trebic

Na zdraví! Wilhelm und Josef

Elite-Tours-Radtour | 1.–3. Mai 2026

Radguides: Barbara, Heinz und Karl

Freitag, 1. Mai – Das Unbekannte lockt. Also folgen wir unserer Neugier und machen uns auf in die Vysočina. Geologisch benannt als“Böhmisch-Mährisches Hochland”.

Pünktlich um 07:15 verlassen wir den Praterstern und machen uns auf Richtung Norden, nehmen in Hollabrunn noch 7 Neu-Radler herzlich in unseren Kreis auf, feiern stilgercht mit Torte Barbaras Geburtstag  und nach kurzem Zwischenstop im Excalibur City erreichen wir auf die Sekunden genau um 11:00 Uhr die Gemeinde “Zdar nad Sázavou”, wo die Räder entladen werden und wir uns nach der Gruppeneinteilung sogleich an die ersten von vielen weiteren Höhenmetern machen.

“Geometrie trifft Spiritualität”: Als ersters Highlight der Reise erwartet uns hoch oben am “Grünen Berg” eine architektonisch einzigartige  Wallfahrtskirche zum Heiligen St. Nepomuk. Die ungewöhnliche Formgebung beeindruckt und zudem eröffnet uns die Lage eine großartige Sicht auf die Landschaft, die wir in den kommenden drei Tagen “beradeln” werden.

Nach einer Führung durch Wilhelm trennen sich die drei Gruppen á 12 Personen und radeln hinein in die wunderbare Landschaft von Mähren Richtung Jihlava (Iglau). Ruhige Nebenstraßen und aufgelassene Bahntrassen führten durch Wälder und Felder bis in die historische Bergbaustadt. Wir übernachten zentral – ideal für einen gemütlichen Ausklang des ersten Tages.

2. Tag: Jihlava – Třešť – Telč Der zweite Tag begann mit einer Stadtbesichtigung in Jihlava, inklusive Jakobskirche und ausgewählter historischer Gassen. Dass zeitgleich die örtliche Jugend einen Volkstanz probiert ist ein “Extrabusserl”.
Danach führte die Route hinaus ins Umland nach Třešť, bekannt für seine traditionsreiche Krippenkunst – ein kultureller Zwischenstopp mit Charakter. Am Nachmittag als ein Höhepunkt der gesamten Reise: Telč. Der farbenprächtige Renaissance-Hauptplatz mit Laubengängen und das Schloss Telč, beide UNESCO-Welterbe sorgen für staunende Blicke und zahlreiche Gespräche. Niemand, der von der Schönheit dieses Hauptplatzes nicht beeindruckt wäre.
Weiter geht es Richtung Pocatky, über herausfordernde Hügel durch tiefe Wälder, bei blauem Himmel und strahlendem Sonnenschein. Nach fast 60 km und 900 Höhenmeter sind wir dann  froh über Nebo, der uns gemütlich im Bus zurück nach Jihlava bringt.

Zum Abendessen entschieden sich viele für die typisch böhmischen Spezialitäten: Knödel und Rindfleisch. Angeblich hat allen auch das frisch gezapfte tschechische Bier sehr gut geschmeckt.

3. Tag: Jihlava – Brtnice – Třebíč – Rückfahrt nach Wien

Am letzten Tag lief alles wie geschmiert. Die Gruppen waren eingespielt, das Tempo harmonisch. In Brtnice besichtigten wir das Geburtshaus von Josef Hofmann und staunten über sein Design-Talent. Weiter ging es über eine schöne barocke Brücke und über eine Autobahnbaustelle (die uns wieder lehrte, dass Radfahrer eindeutig im Vorteil sind) nach Třebíč.

Mit der Basilica St. Prokop und dem einzigartigen jüdischen Viertel wartete nochmals große Geschichte – ein würdiger kultureller Schlusspunkt vor der Rückfahrt mit dem Elite-Bus nach Wien, wo eine schöne Elite-Reise zu Ende ging.

 

Ausklang:
Das Gruppenklima war äußerst harmonisch. Die Aufteilung in drei Gruppen zu je rund zwölf Radlerinnen und Radlern funktionierte perfekt und stärkte das Gemeinschaftsgefühl spürbar. Man wartete aufeinander, lachte gemeinsam und wuchs unterwegs zusammen.

Zusammenfassend: Fazit Eine rundum stimmige Reise: sportlich, kulturell reich, bestens organisiert und getragen von echter Gemeinschaft – eine Tour, wie man sie sich wünscht.

 

Gruppen KilometerHöhenmeter
Barbara Kretschmer180 km2500 hm
Karl Exler176 km2440 hm
Heinz Müller179 km2490 hm

 

Link zur Download Galerie 26ert0501 Vysocina
(Passwort geschützt - gültig bis 30.06.26)