Wir erlebten die Schönheit der polnischen und slowakischen Tatra. Von Zakopane mit seinen traditionellen Goralenhütten bis zum majestätischen Dunajec-Durchbruch, vorbei an UNESCO-Kulturstätten, grünen Tälern und historischen Dörfern. Wir genossen regionale Spezialitäten wie Oscypek, machten eine Floßfahrt am Dunajec und entdeckten malerische Kurorte wie Szczawnica und Piwniczna Zdroj. Eine perfekte Mischung aus Natur, Kultur und Genuss ! Hier eine kleine Zusammenfassung!
1.Tag: Anreise / Sucha Hora - Zakopane (25km/360Hm) Hotel Belvedere Zakopane
Mit dem Elite Radbus fuhren wir über Bratislava und Trencin nach Sucha Hora. An der slowakisch-polnischen Grenze, begann unser Abenteuer. Zügig radelten wir den Schwarzen Dunajec aufwärts. Wir kreuzten dabei die Siwa Woda und Kirowa Woda aus denen der (schwarze) czarny Dunajec entsteht. Ein Abstecher führte uns ins Chocholowka Tal, das normalerweise beeindruckende Ausblicke zu den Berggipfeln bietet. Heute hüllten diese sich in Wolken, daher hielten wir uns nicht all zulange dort auf, sondern fuhren wieder zurück auf unsere Route und erreichten bald den eleganten Urlaubsort Zakopane. Wir besichtigten den denkmalgeschützten Friedhof und die Holzkirche Muttergottes von Tschenstochau. Hier hat sich die Volkskultur der Tatrabewohner (Goralen) erhalten. Wir spazierten mit den Rädern über die sehr gut besuchte Flaniermeile Krupowki, die im Zentrum der Stadt entlang des Gebirgsbaches Foluszowy Potok verläuft. An der Krupówki befinden sich zahlreiche Läden, Restaurants, Cafés, Bars, Diskotheken, Nachtclubs sowie viele Villen im Zakopane-Stil.
2.Tag: Zakopane - Nowy Targ (57km/375Hm) Hotel B&B
Heute sahen wir bei einer morgendlichen Stadtrunde in Zakopane die Schisprunganlage und weitere Villen im Zakopane Stil, dann ging es mit der Standseilbahn auf den Gubalowka, von wo aus wir herrliche Ausblicke genossen. Allerdings war dort oben sehr viel los. Gefühlte tausend Touristen-Verkaufsstände und nochmal so viele Menchen. Daher freuten wir uns, als es mit jedem Meter, den wir fuhren, wieder ruhiger wurde. Über Zab, dem höchstgelegenen Dorf Polens kamen wir zum bekannten Ort Chocholow. Der Ort wird vom Gebirgsfluß Czarny Dunajec(schwarze Donau) durchflossen. Die grünen Wiesen und die imposanten Gipfel der Tatra bilden eine malerische Kulisse für unsere Mittagspause in einem netten Lokal. Ein Regenschauer verlängerte diese dann etwas. Der wunderschöne Radweg brachte uns später in den Wallfahrtsort Ludzmierz wo Papst Johannes Paul II. 1997 zum Heiligtum der Muttergottes Königin von Podhale, auch „Bäuerin von Podhale“ genannt pilgerte. Nach einer kurzen Besichtigung beeilten wir uns nach Nowy Targ, da Gewitter angesagt waren. Wir waren aber schneller und nach einem Stopp am schönen Hauptplatz erreichten wir trocken unser Hotel.
3.Tag: Nowy Targ - Czorstyn (69km/716Hm) Hotel Umina
Unsere Radstrecke führte heute direkt entlang des Dunajec-Flusses nach Lopuszna, mitten im grünen Herzen der Zips-Region wo wir eine spätgotische Holzkirche aus dem 14.Jhnd.bestaunten. Dann fuhren wir weiter nach Debno zur Erzengel-Michael-Holzkirche aus dem Jahr 1500, die wegen der ältesten erhaltenen Kirchenpolychromie zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Bei der Fahrt entlang eines Stausees bis zum Schloss Niedzica, sausten viele Familien mit Kindern auf ihren Rädern durch die Gegend, obwohl einige Anstiege zu bewältigen waren.Viele von uns machten auch einen Abstecher nach Osturna , dem wahrscheinlich längsten Bachdorf in der Slowakei. In der urwüchsigen Goralengemeinde blieben mehrere ursprüngliche Bauten erhalten.Wieder zurück am Stausee kamen wir bald zu einem längeren Anstieg, der uns zu unserem Hotel in Czorsztyn führte, auf dessen wunderbarer Terasse mit Blick auf den See, wir den Abend ausklingen ließen
4.Tag: Czorstyn - Floßfahrt (19km+19km/279Hm) von Szczawnica-Hotel Grand Pieniny
Ein weiterer Höhepunkt unserer Reise war die heutige Etappe entlang des Dunajec, der hier die Grenze zwischen Polen und der Slowakei bildet. Wir radelten zuerst vom Hotel wieder zum Fluß hinuter und dann nach Sromowce, wo wir die neu gebaute Brücke zum slowakischen Ort Cerveny Klastor überquerten. Das beeindruckende, dreigezackte Gebirgsmassiv der "Drei Kronen" bildet eine atemberaubende Kulisse. Da unsere Flossfahrt gegenüber vom Kloster Cerveny Klastor, früher als geplant stattfand, mussten wir bald wieder über die Brücke zum Bus um die Räder zu verladen. Während Michal mit dem Bus zu unserem Ausstiegspunkt fuhr, und für uns Plätze für die Mitttagspause reservierte, fuhren wir mit dem Floß nach Szczawnica dem Endpunkt der traditionellen Flossfahrten(ca. 10 km). Nach dem Mittagessen fuhren wir mit dem Bus zum Hotel, checkten ein und starteten dann noch unseren zweiten Tagesabschnitt nach Jaworki ins Tal "Dolina Bialej Wody" bis zu einem kleinen Wasserfall, wo wir uns noch ein Eis und Getränke gönnten, bevor wir wieder ins Hotel radelten.
5.Tag: Szczawnica - Stary Sacz - Piwniczna Zdroj (70km/280Hm) Hotel Piwniczna
Weiter ging es durch das grüne Tal des Dunajec, das seinen Namen dem Umstand verdankt, dass der Fluss mitten durch zwei Gebirgsketten der Beskiden fließt. Statt steiler Felswände sind hier sanfte, mit Buchen bewachsene Hänge, die sich in sattem Grün präsentierten. Wir folgten kurvigen Wegen, die vorbei an gepflegten Obstgärten und liebevoll dekorierten Bauernhäusern führten. Vor der Mittagspause besuchten wir eine Slibowitz-Manufaktur, wo man einiges verkosten und natürlich auch kaufen konnte. Im Gasthof des Dorfes Łacko kehrten wir ein, und da Michal auch dort parkte, konnten wir unsere Einkäufe gleich im Bus verstauen. Anschließend radelten wir auf neu angelegten Radwegen nach Stary Sacz wo wir den Dunajec, der nun Richtung Krakau fließt, verließen und fuhren weiter in das Tal des Poprad, einem Zufluss des Dunajec der in der Hohen Tatra entspringt.
6.Tag: Piwniczna Zdroj - Poprad Tal - Stara Lubovna (36km600Hm) Hotel Mountain View(Poprad) Der angesagte Regen begann um 06 Uhr früh recht stark, hörte aber glücklicherweise bald wieder auf, so dass wir pünktlich starten konnten. Heute fuhren wir weiter durch das Poprad-Tal. Der Fluss schlängelt sich durch das enge Tal. Schließlich erreichten wir Stara Lubovna, das historische Zentrum der oberen Region Zips, unterhalb der altertümlichen Burg Lubovna. Während wir Mittagspause machten, regnete es wieder. Danach luden wir die Räder ein und da das Wetter nicht so toll war und wir auch schon etwas spät dran waren, verschoben wir die Strbsko Pleso Besichtigung auf Samstag und genossen stattdessen länger die Annehmlichkeiten unseres Hotels
7.Tag: Strbske Pleso - Liptovsky Mikulas (47 km)
Nach dem Frühstück brachte der Bus die Räder nach Strbsko Pleso, während wir die romantische Bahn verwendeten, um die schöne Gegend aus einer anderen Perspektive zu sehen. Oben angekommen, genossen wir bei einer Runde am Ufer des Tschirmer Sees die malerische Gebirgslandschaft. Dann mussten wir uns aber von den Tatra-Gipfeln verabschieden und radelten flott bergab bevor wir über Hängebrücken und einen tollen neuen Radweg zum Liptauer See bei Liptovsky Mikulas kamen. Dort verluden wir die Räder und traten schließlich die Heimreise nach Wien an. Eine Radreise voller Highlights ging zu Ende!
| Gruppen | Kilometer | Höhenmeter |
| Karl Exler | 367 km | 2580 hm |
| Heinz Müller | 367 km | 2580 hm |
| Gerhard Grob | 367 km | 2580 hm |
Link zur Download Galerie 26ert0802 Dunajec
(Passwort geschützt - gültig bis 30.10.26)














