Mit dem Rad durch das Sočatal

Smaragdgrünes Wasser, alpine Pässe und mediterranes Flair

Termin: 03.09. - 06.09.2026
 

Tag 1: 03.09.2026

Arnoldstein bis Kranjska Gora / 41 km / 480 Hm

Anreise mit dem Elitebus über das Mürztal mit Frühstückspause in St. Marein bei ausgezeichneten Cremeschnitten.

Nach dem Entladen der Räder starteten 27 Eliteradler in zwei Gruppen zu einem ersten Espresso mit italienischem Flair nach Tarvis.

Nach diesen ersten Höhenmetern ging es weiter zu den Fusiner Seen, wobei der zweite See sehr wenig Wasser führte. Das wunderschöne Blau des ersten Sees entschädigte jedoch dafür.

Weiter ging es durch die Julischen Alpen nach Kranjska Gora ins Ramada Hotel, wo wir bei einem wunderbaren Buffet den ersten erlebnisreichen Tag ausklingen ließen.


Tag 2: 04.09.2026

Kranjska Gora - Vršič-Pass - Bovec / 52 km / 1.088 Hm

Gut ausgeruht und nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet starteten wir zur Königsetappe der Reise, dem Vršič-Pass.

Da Kranjska Gora auf 800 Metern Seehöhe liegt, erwarteten uns rund 800 Höhenmeter sowie zahlreiche Kehren auf der von russischen Kriegsgefangenen im Ersten Weltkrieg errichteten Passstraße.

Das Wetter war traumhaft. Nach einem anstrengenden Anstieg, der jedoch mit vielen tollen Panoramablicken belohnte, erreichten wir die Passhöhe mit einem wundervollen Blick auf den Triglav-Nationalpark.

Nach einer großartigen Abfahrt erreichten wir das obere Sočatal.

Nach zahlreichen Fotostopps und einer Mittagspause an der Soča erwartete uns noch eine Führung im Freilichtmuseum Ravelnik mit den historischen Stellungen aus dem Ersten Weltkrieg.

Den Abend verbrachten wir im ALP Hotel in Bovec, wo uns erneut ein hervorragendes Buffet erwartete.


 

Tag 3: 05.09.2026

Bovec - Kobarid - Nova Gorica / 83 km / 962 Hm

Heute stand unsere längste Etappe auf dem Programm.

Da in Bovec ein regionaler Marathon stattfand, mussten wir etwas früher starten und wurden dafür mit einem besonderen Anblick belohnt: Nebelschleier lagen noch über der Soča.

Über Kobarid, die durch die Zwölfte Isonzoschlacht bekannt gewordene Stadt, gelangten wir weiter nach Tolmin. Dort machten wir einen Abstecher in die wildromantische Tolminka-Schlucht.

Unsere Räder blieben am Eingang zurück, während wir die Schlucht zu Fuß bis zur Thermalquelle erkundeten.

Die Eindrücke dieser Schlucht lassen sich kaum auf Fotos festhalten. Man muss sie einfach selbst erlebt haben.

Nach der Mittagspause in Tolmin führte uns die Strecke durch Weinberge und Obstgärten entlang der Soča bis nach Nova Gorica, der geteilten Stadt.

Unser Hotel Sabotin befand sich auf der slowenischen Seite der Stadt.

Den letzten Abend ließen wir nach einem ausgezeichneten Abendessen bei einem Glas Wein in einer lauen Sommernacht gemütlich ausklingen.


Tag 4: 06.09.2026 

Nova Gorica - Monfalcone / 56 km / 145 Hm

Heute starteten wir voller Elan in Slowenien und überquerten bereits nach wenigen Kilometern am Bahnhofsvorplatz „Piazza Transalpina / Trg Evrope“ die Grenze nach Italien.

Noch heute sind dort die ehemaligen Grenzanlagen zu Gorizia sichtbar.

Bei einer Rundfahrt durch Gorizia bewunderten wir die prächtigen Villen, historischen Paläste und das mächtige Castello, bevor wir die Stadt wieder verließen.

Weiter ging es entlang der Soča, die in Italien den Namen Isonzo trägt.

Ein kurzer Stopp führte uns zum eindrucksvollen Kriegerdenkmal von Redipuglia, das an die zahllosen Gefallenen der Isonzo-Schlachten erinnert.

Danach konnten wir es kaum erwarten, die Mündung des Isonzo in die Adria zu erreichen.

Der Ausblick vom Damm auf das Meer war beeindruckend und bildete einen würdigen Abschluss unserer Reise.

Nach diesem Fotostopp erreichten wir unseren Elitebus, der uns über Udine sicher nach Hause brachte.

 

 

Gruppen KilometerHöhenmeter
Gerhard Jessenitschnig237 km2.745 Hm
Helmut Eggenfellner228 km2.902 Hm
  

Link zur Download Galerie 26ert0903 Soca
(Passwort geschützt - gültig bis 30.11.26)