ALBANIEN - faszinierendes Land am Westbalkan

Nationalmuseum am Skanderbeg Platz

Fußball verrückte Nation Albanien

Namazgja Moschee in Tirana

alte Pionierbrücke in Shkodra

Gruppenbild vor dem Hotel International

Innenansicht der neuen Moschee

Christus Pantokrator in Kuppel der orthodoxen Kathedrale der Auferstehung Christi in Tirana, Albanien

Venezianischer Turm am Hafen von Durres

weidende Ziegenbock vor der Linse

Blick auf die jonische Küste

Ausgrabungen von Butrint bei Saranda

Unesco Weltkulturerbe Butrint

ein Tag auf der Fähre von Griechenland nach Ancona

Reistermin: 15. – 25 Mai 2025

Reisebericht:  Gerhard, Heinz und Wilhelm

1.Tag, Donnerstag 15.05.: Um 05 Uhr früh starteten wir von Wien unsere Reise! Nachdem wir noch Gäste in Guntramsdorf und Graz abgeholt hatten, brachte Nebo uns bis nach Zagreb. Dort übernahm Rudy das Steuer und weiter ging die Reise bis zur verspäteten Mittagspause, in der Nähe der Krker Wasserfälle. Bei Dubrovnik machten wir noch einen Tankstopp und erreichten dann kurz nach 20 Uhr unser Hotel Palmon Bay in Idalgo, wo schon 8 Gäste, die die Alternative, mit dem Flugzeug nach Podgorice zu fliegen und dann mit einem Transfer zu unserem 1.Hotel zu fahren, bevorzugt hatten, auf uns warteten. Wir genossen noch das Buffet und Getränke an der Hotelbar, bevor wir uns müde, nach diesem langen Reisetag auf unsere Zimmer begaben.

 

2.Tag, Freitag 16.05.: Bar- Shkoder (52 km/440hm)
In der Nacht regnete es recht stark und die Wettervorhersagen waren für den Tag nicht sehr erfreulich! Beim Frühstück setzten die Guides sich zusammen und überlegten wie dieser Tag zu aller Freude, funktionieren könnte. Wilhelm’s Wetterprognose am Handy war zuversichtlich, dass wir im Trockenen fahren könnten, wenn wir die Tour um eine Stunde nach hinten verschieben. Da es an diesem Tag sonst keine Termine gab, setzten wir den neuen Plan in die Tat um. Rudy brachte uns nach Bar und nach der Gruppeneinteilung ging die Tour los. Wir besichtigten eine tolle orthodoxe Kirche und fuhren zum Hafen, wo auch Kriegsschiffe vor Anker lagen. Über der Küstenstadt befindet sich die uralte Ruinenstadt Stari Bar, die wir anschließend gemeinsam besuchten. Sie wurde vor mehr als 2000 Jahren gegründet und hatte damals ca. 4000 EW. Auf dem Rundgang konnte man das Zollhaus, den Bischofspalast und vieles mehr sehen.  Man hatte auch einen super Ausblick auf Bar und die umliegende Landschaft. Eine angenehme Steigung folgend, radelten wir nach der Mittagspause von Stari Bar weg, Richtung Grenze und später durch kleine Ortschaften, der Buna entlang nach Shkoder zum Hotel Mozart.

 

3.Tag, Samstag 17.05.: Shkoder - Shengjin (63 km/170 hm)
Um halb 9 holte uns Andri, ein netter Stadtführer zu einem Spaziergang durch die Altstadt Skoder’s ab. Wir besichtigten die Stephans-Kathedrale und bewunderten das rege Treiben in den vielen Cafe’s der Fußgängerzone. Nach der Rückkehr machten wir unsere Räder startklar und Andre führte uns zu einer Künstlerwerkstatt, wo per Hand Venezianische Masken für den Kaneval gefertigt und bemalt wurden. Anschließend fuhren wir durch die Stadt hinaus zum Skutarisee, dem größten See auf der Balkanhalbinsel. Wir waren dabei erstaunt, dass trotz des teilweise starken Verkehrs, niemand hupte, schimpfte oder ähnliches. Die Autofahrer nahmen es sehr gelassen, dass 37 Radfahrer ihren Verkehrsfluß etwas verzögerten. Direkt am See machten wir Mittagspause, dann starteten wir vorbei an der Festung Rozafa über deren Errichtung es die Sage gibt, dass drei Brüder die Burg bauen wollten. Ihre Bemühungen waren aber umsonst, da die Mauern jede Nacht wieder einstürzten. Ein alter Mann riet ihnen, eine Frau einzumauern. Dann würden die Mauern für immer halten. Die drei Brüder vereinbarten, diejenige ihrer Ehefrauen zu opfern, die am nächsten Tag als erste das Mittagessen bringen würde. Die beiden älteren Brüder weihten ihre Ehefrauen entgegen der Abmachung in den Plan ein. So war es die junge Rozafa, die am nächsten Tag als erste am Bauplatz erschien. Sie nahm ihr Schicksal hin, bat aber darum, dass man eine ihrer Brüste, einen Arm und ein Bein nicht einmauern würde. So konnte sie weiterhin ihrem jungen Kind die Brust geben, es streicheln und mit dem Bein die Wiege schaukeln.
Durch kleine wilde Dörfer, durch das weite Tal der Lumi Drini radelten wir bis Lezhe. Von weitem sah man schon am Hügel die Ruinen der einst großen Burg. Wir besuchten das Skanderbeg-Mausoleum mitten im Stadtzentrum. Um die Ruinen der mittelalterlichen St.-Nikolaus-Kirche, in der Skanderbeg begraben wurde und die später als Selimije-Moschee genutzt worden ist, wurde eine Gedenkstätte errichtet. Eine schlichte Platte sowie Nachbildungen seines Helmes und seines Schwertes – die Originale befinden sich im Kunsthistorischen Museum in Wien – markieren Skanderbegs Ruhestätte. Weiter ging es in den Badeort Shengjin an der Adriaküste zu unserem Twin-Tower Hotel, dessen Aufzugstechnik uns in Erinnerung bleiben wird. 

Wir genossen zwar nicht, wie erhofft, ein Bad im Meer, dazu war es doch zu frisch, aber ein Teil von uns verbrachte den Abend in einer netten Strandbar, direkt am Wasser.
 

4.Tag, Sonntag 18.05.: Shengjin - Tirana (76 km/374 hm)
Am Morgen starteten wir wieder in drei Gruppen. Unser erstes Ziel heute war wieder Lezhë. Weiter geht es durch Lac, einem weithin bekannten Pilgerort mit einem Kloster in den Bergen, dann durch kleine Dörfer und Siedlungen über wenig befahrene Landstraßen, zwischen Wiesen und Feldern bis wir schließlich Tirana, die Hautstadt des Landes, erreichten. Die Lage des Hotel International, direkt am Skanderbeg-Platz könnte nicht besser sein! Zum Abendessen spazierten wir ins Restaurant Oda Garden, wo wir mit traditioneller Küche, z.B Fergese, einem Hüttenkäse m. gegrilltem Paprika, oder Lakror, einem gefüllten Strudel und Salat verwöhnt wurden. Gespielt wurde Volksmusik live und einige schwangen auch das Tanzbein. Ein sehr gelungener Abend, in der lebhaften Hauptstadt!

 

5.Tag, Montag 19.05.: Tirana (Stadtbesichtigung) - Durres (46 km/111 hm)
Ein Stadtspaziergang mit Ornella durch Tirana ermöglicht ein intensives Erlebnis der albanischen Hauptstadt. Wir begannen am Skanderbeg-Platz, dem Zentrum der Stadt, wo die beeindruckende Architektur des Nationalhistorischen Museums und die Statue des Nationalhelden Skanderbeg zu sehen sind. Wir besuchten die Et'hem-Bey-Moschee, berühmt für ihre schönen Wandmalereien. Anschließend spazierten wir bis zur Tiraner Pyramide, deren viele Stufen wir erklommen, um den schönen Ausblich auf die Stadt genießen zu können. Später waren wir noch in der größten und sehr schönen Moschee der Stadt bevor wir durch das Blloku-Viertel, dem einstigen Wohngebiet der kommunistischen Elite, das heute trendige Cafés und Geschäfte retour zum Hotel. Bevor wir unsere Radtour starteten, stärkten wir uns noch mit traditionellen Speisen. Das war auch richtig so, denn die Ausfahrt aus Tirana forderte uns doch ganz schön. Staus auf den Strassen und Menschenmassen bei den Busstationen, wo aber auch die Radwege durchgingen, machten, es uns nicht leicht, das Radfahren entspannt zu genießen. Unsere routinierten Radler bewältigten aber alles mit Bravour und wir erreichten Durrës, nach Tirana die wirtschaftlich wichtigste Stadt des Landes. Der Hafen Durrës ist der größte Albaniens. Im Hotel AMH konnten wir das Buffet genießen und spazierten dann auf die Strandpromenade.

 

6.Tag, Dienstag 20.05.: Durres - Fier / Bus Vlore (86 km/286 hm) Nachdem das E-Bike eines Gastes Störungen hatte, musste er auf unser Leih-Bike umsteigen, dass schnell angepasst wurde, dann radelten wir über die schöne Strandpromenade aus Durrës hinaus. Ca nach 20km erreichten wir Kavaja und machten auf dem schönen Hauptplatz eine Kaffeepause. Heute war wesentlich weniger Verkehr auf unserem Weg, da machte das fahren auch gleich wieder mehr Spaß! Um die Mittagszeit erreichten wir Rrogozhina, wo 2 Gruppen die Mittagspause hielten, die dritte Gruppe fand etwas außerhalb der Stadt ein Lokal, wo es zwar nur Cracker und Chips gab, aber schnell war in den Rucksäcken allerhand an Reserve, wie Müslie-Riegel und Äpfel gefunden. Vor dem Ende der Etappe wurde noch ein kleines Museum mit Ausgrabungen besucht, bevor wir kurz vor Fier, wieder auf Rudi und den ELITE-Radbus trafen, der uns in die Küstenstadt Vlore brachte. Diese spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte des Landes. Hier wurde 1912 die Unabhängigkeit Albaniens proklamiert. Den Abend verbrachten wir an der Uferpromenade.
 

7.Tag, Mittwoch 21.05.: Orikum - Himare (48km / 1448 hm)
Der Bus brachte uns in der Früh nach Orikum. Die heutige Tagesetappe war ebenso anspruchsvoll wie spektakulär, aber zu Beginn meinte es das Wetter leider gar nicht gut mit uns. Sturmböen und Nieselregen begleiteten uns auf den ersten Kilometern. Aber dann schwächte zuerst der Wind ab und dann auch der Regen! Beim ersten Anstieg erklommen wir den 1.000 m über dem blauen, Ionischen Meer gelegenen Llogara Pass / Cäsar Pass und kreuzten den ihn umgebenden Nationalpark. Nach dem Mittagessen ging es auf einer langen Abfahrt mit tollen Blicken auf die Küste und einem weiteren Gegenanstieg bis in den Küstenort Himare zum sehr netten Hotel Sea-View. Alle waren happy, diese tolle Etappe gemeistert zu haben.

 

8.Tag, Donnerstag 22.05.: Himare - Sarande (52 km / 1036 km)
In der Früh radelten wir weiter Richtung Süden entlang der wildschönen Riviera des Ionischen Meeres zur Saranda Bucht. Einer Berg- und Talfahrt gleicht dieser Abschnitt, der uns einige schöne Blicke auf die zerklüftete Küste ermöglichte und uns natürlich auch wieder ganz schön forderte. In Lukove machten wir in einem sehr netten Lokal, mit schöner Aussicht Mittagspause. Schließlich folgte eine Abfahrt zur langen Bucht von Sarande und in unser Hotel New Heaven. Da wir diesmal zeitiger da waren nutzten viele die Gelegenheit den Strand oder auch die Strandbars, die gleich in denr Nähe des Hotels waren, zu besuchen. Abendessen war im Restaurant Demi für uns reserviert.

 

9.Tag, Freitag 23.05.: Sarande - Butrint – Igoumenitsa-Fähre Ancona (68km/522hm)
Die Route von Saranda nach Butrint war ein schöner Abschluss auf dem Weg durch Albanien und führte uns entlang der Küste mit schönen Ausblicken auf Korfu, in den Nationalpark Butrint. Die antike Stadt liegt im gleichnamigen Nationalpark und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Wir spazierten durch das griechische Theater, die Basilika und entlang der Stadtmauern. Eine kurze Fährfahrt danach, nahmen wir die letzten Kilometer zur griechischen Grenze in Angriff. Von da waren es nur noch 30 schöne Kilometer nach Igoumenitsa, wo wir bei leichtem Regen eintröpfelten. Den Papierkrieg für das Einchecken auf der Fähre löste Heinz super für uns alle und wir konnten die Fähre Superfast XI in Ruhe betreten. Bald darauf gab es ein gemütliches Dinner bei dem wir auch auf den lieben Verstorbenen Radler Kurt Draxler, der Geburtstag hatte, anstießen, dann konnte jeder den Abend genießen, wie es ihm beliebte-


10.Tag, Samstag 24.05: Nach dem Frühstück erkundeten alle die verschiedenen Decks der Fähre. Die ganze Gruppe war sehr entspannt! Manche machten ein Regenerationsschläfchen, andere genossen das Sonnendeck. Knapp nach 14 Uhr erreichten wir das von der Fähre aus, sehr schön anzusehende Ancona. Mit Rudy und dem Elite Bus über Bologna ging es nun nach Quarto d‘ Altino  ins Hotel B&B und gleich anschließend zum Abendessen in eine Pizzeria.

11.Tag, Sonntag 25.05.:  Rückfahrt mit dem ELITE-Radbus mit Rast in Griffen beim Mocharitsch

 

Schön wars! Wir hoffen, auf bald!

Eure Guides Wilhelm, Heinz und Gerhard

 

Gruppen KilometerHöhenmeter
Gerhard Grob504 km4500 hm 
Heinz Müller509 km4500 hm
Wilhelm Böhm516 km4500 hm

 

Link zur Download Galerie 25ert0515 Albanien Gerhard
Link zur Download Galerie 25ert0515 Albanien Heinz
Link zur Download Galerie 25ert0515 Albanien Wilhelm​​​​​​​
Link zur Download Galerie 25ert0515 Albanien Anita​​​​​​​
(Passwort geschützt - gültig bis 30.08.2025)

 

 

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