Wanderlust pur: Traumtag in den Fischbacher Alpen

 

Blogbeitrag: Daniela Haertel

Reisetermin: 04.07.2025


Heute blicken wir zurück auf eine unvergessliche Wanderung durch die malerischen Fischbacher Alpen – ein Tag, der alles bot, was das Wanderherz begehrt: strahlenden Sonnenschein, blauen Himmel, eine frische Brise Höhenluft, weite Ausblicke, gemütliche Hütten und eine sehr motivierte fröhliche Wandergruppe, die selbst durchaus fordernde Waldpfade nicht scheute.


Los ging es am Morgen, begleitet von perfektem Wanderwetter, am Pfaffensattel. Von hier aus schlängelte sich der Weg zunächst durch den Wald etwas steiler und dann entlang der praktisch nicht befahrenen Mautstraße sanft bergauf, begleitet von kühler Bergluft und dem leisen Rauschen des Waldes. Die Landschaft zeigte sich von ihrer schönsten Seite – sattgrüne Almen, duftende Fichtenwälder und ein Himmel, der blauer kaum sein konnte. Nach weniger als zwei Stunden erreichten wir das Alois-Günther-Haus auf beeindruckenden 1.783 Metern, dem höchsten Punkt der Wanderung und der gesamten Fischbacher Alpen.


Hier oben gönnten wir uns ein wohlverdientes Gabelfrühstück, während wir die Aussicht auf die umliegenden Berge genossen. Darüber zogen langsam ein paar einsame Schäfchenwolken dahin – besser konnte die Kulisse kaum sein.


Frisch gestärkt ging es weiter – rund eineinhalb Stunden gemütliches Wandern am langgezogenen Höhenrücken, vorbei am Geiereck und durch das Schwarzriegelmoos, einem faszinierenden Hochmoor, dessen mystische Atmosphäre und einzigartige Vegetation uns staunen ließ. Unterwegs sorgte ein stetiger, kühler Wind für angenehme Erfrischung, vor allem als wir entlang des imposanten Windparks marschierten – die leise summenden Rotoren wirkten fast meditativ.


Bald schon kam das Rosseggerhaus auf der Pretulalpe (1.588 m) in Sicht. Hier ließen wir uns ein zünftiges Hüttenmittagessen schmecken – von Kaspressknödelsuppe bis zu steirischen Kässpätzle und Kaiserschmarren war alles dabei, was Körper und Seele nach einer Bergtour brauchen.


Der Abstieg hatte es dann in sich: Etwa zwei Stunden ging es querfeldein durch dichten Wald, über moosige Steige, verwurzelte Pfade und schließlich auf einer Forststraße weiter nach Klafenegg. Selbst als der Weg stellenweise herausfordernd wurde, blieb die Stimmung in der Gruppe bestens – viel Lachen, gegenseitige Unterstützung und pure Begeisterung an unserem kleinen Abenteuer begleiteten uns bis zum Schluss.


Am Ende des Tages standen wir müde, aber glücklich am Ziel und waren froh, dass Andreas uns mit dem Bus am Berg entgegenkam. Hinter uns lagen gute 15 Kilometer und rund fünf Stunden reine Wanderzeit mit doch etlichen Höhenmetern, vor uns ein Gefühl der Zufriedenheit und Dankbarkeit für diesen traumhaften Tag in einer der schönsten Ecken der Steiermark.