Reisetermin: 3. bis 9. August 2025
Reisebericht: Karl Exler
Entdeckungen auf unserer inspirierenden Radtour entlang der Fulda! Von malerischen Uferwegen bis hin zu charmanten Dörfern führt die Strecke durch abwechslungsreiche Landschaften und historische Orte. Naturerlebnisse pur, frische Luft und spannende Einblicke entlang des Flusses. Ob für Familien, Radfahrer oder Naturliebhaber – diese Tour bot für jeden unvergessliche Momente und verzauberte die Mitreisenden. Eine erlebnisreiche Fahrt durch eine faszinierende Region!
Vom 3. bis 9. August radelten wir in mehreren Etappen von Oberhausen bis Göttingen – mit Zwischenstopps in Fulda, Bad Hersfeld, Rothenburg, Melsungen, Kassel und Hann. Münden. Den Abschluss bildete ein Ausflug zur Max-und-Moritz-Mühle.
Der Start am Montag war eine Herausforderung: dichter Nieselregen begleitete uns 250 hm hoch bis zur Fuldaquelle. Die Auffahrt war anstrengend, aber die Abfahrt nach Gersfeld belohnte uns – inklusive eines köstlichen selbst gebackenen Zwetschgenflecks, den wir der Bäckerin quasi vom Blech rissen. Ab dem Frühstück blieb es trocken.
Fulda beeindruckte uns mit einer lebendigen Stadtführung durch Stefan: prächtige Fachwerkbauten, die imposante Michaelskirche und Geschichten von Mönchen, die sich monatelang einmauerten, um Bibeln abzuschreiben, umso schneller in den Himmel zu kommen.
Am Dienstag hielt uns heftiger Regen länger im ****-Hotel in Fulda. Dank spätem Checkout konnten wir Zeit gewinnen und fuhren dann per Elite-Bus bis kurz vor Bad Hersfeld. Ab dort strahlendem Sonnenschein – und perfekte Bedingungen für den Rest der Tour.
Mit Rotenburg am nächsten Tag lag das nächste Kleinod auf unserer Route. Bezaubernde Fachwerkhäuser, originelle Bronzestatuen in der ganzen Stadt und ein wahrlich grandioses Abendessen. Was will das Radlerherz mehr!
In Kassel führte uns Caezilia kenntnisreich durch eine Stadt, die 1943 fast vollständig zerstört wurde, brachte uns das Wirken der Brüder Grimm (sag niemals Gebrüder!) näher und sprengte fast unseren Abfahrtstermin. Ein weiterer Höhepunkt in Kassel war der Bergpark Wilhelmshöhe – wir schafften es punktgenau zu den Fontänenspielen und staunten über die 300 Jahre alte Technik.
Der 5. Tag folgte dann – in Münden sahen wir den Stein der Weser.
Andere Radfahrer hatten es schon angekündigt: Hann. Münden sei wohl die Perle unter den kleinen Städtchen. In der Tat fanden wir es ganz entzückend, und nachdem wir der Fulda Ade gesagt hatten, ging es kurz die Weser entlang, bis wir uns Richtung Göttingen verabschiedeten, um in einem wirklich feinen Hotel mit angeschlossener Saunalandschaft Unterkunft zu finden.
Die Stadtführung durch Gerhard und Karl am nächsten Tag glänzte durch Knappheit und brachte uns das Wirken von Kaiser Wilhelm und C. F. Gauß näher.
Unterwegs sorgten kleine Details für Schmunzeln: Ampelmännchen im Bonifatius-Stil, die Anekdoten vom "Bornschiesser" und vom "Bartenschleifer" und nicht zuletzt die Begegnung mit Max und Moritz in der Wilhelm-Busch-Mühle.
Fazit: Eine abwechslungsreiche Radtour durch Hessen – mit malerischer Landschaft, großartigem Essen, mäßigen Bieren, spannender Geschichte und vielen Momenten zum Staunen.
| Gruppen | Kilometer | Höhenmeter |
| Gerhard Hahnenkamp | 300 km | 1560 hm |
| Karl Exler | 300 km | 1560 hm |
Link zur Download Galerie 25ert0803 Fulda
(Passwort geschützt - gültig bis 30.11.2025)





