Südtirol - Apfelblüte und Neuschnee

zu Besuch bei Ötzi

durch ein Meer an Apfelblüten

IDEAL unser Hotel in Leifers

Bahntrassenradeln

gemütliche Einkehr

Schnee und Apfelblüte an einem Tag

Blütenpracht in Südtirol

Hotel Ideal - Wellness Landschaft

Tolle Tage in Südtirol

Termin: 7. – 12.4.2024
Reisebericht

1.Tag: Anreise – mit dem Rad durch das Eisacktal (49 km / 90 hm)
Nach einer kurzweiligen Anreise bis Klausen im Eisacktal und dem letzten Adjustieren der Fahrräder konnten wir noch auf dem wunderbaren Radweg durch das enge Tal (neben Fluss, Eisenbahn, Autobahn und Bundesstraße) bis Leifers, ein paar Kilometer nach Bozen, einradeln. Wir zogen an hoch über dem Tal thronenden Burgen und endlosen Weinterrassen vorbei und waren nach der fordernden Fahrt am Rande von Bozen froh über die, recht späte, Ankunft in unserem fantastischen Hotel.

2.Tag: Eppan – Kalterersee – Montiggler Seen (56 km / 723 hm bzw. 49 km / 360 hm)
Gemütlich gingen wir es am nächsten Tag an. Schon bald waren wir am Zusammenfluss von Eisack und Etsch und erreichten einen traumhaften Radweg auf einer ehemaligen Bahntrasse hinauf nach Eppan. Diesen verließen wir jedoch, um die Orte St. Pauls und St.Michael mit den typischen Ansitzen im Überetscher Baustil zu besuchen. Nach einer Kaffeepause ging es weiter Richtung Kaltern und weiter hinunter zwischen endlosen Weingärten zum Kalterer See. Direkt am Ufer genossen wir die Mittagspause mit Südtiroler Spezialitäten. Am Nachmittag trennte sich die Gruppe. Einige fuhren mit Gerhard über Auer direkt zurück zum Hotel. Die Fitnessgruppe machte sich noch auf den Weg hinauf zu den Montiggler Seen. Wir genossen die Fahrt durch den ruhigen frühlingshaften Montiggler Wald. Wieder aus dem Wald waren wir wieder mitten in den Weingärten, unterbrochen von Apfelhainen und gönnten uns in einem kleinen Cafe auf dem Hauptplatz von Girlan eine Eis- und Kaffeepause bevor es nur noch hinunter ins Etschtal und zurück zum Hotel ging. Vor dem Abendessen blieb noch Zeit, die herrliche Saunaanlage und das Schwimmbad im Hotel zu nützen.

3.Tag: Apfelblüten – erfrischender Apfelsaft – Lana Schnatterpeck Altar – Meran –Vinschgau (64 km / 530 hm)
Wie schon angekündigt, sollte uns heute Hubert, der Schwiegervater von Barbaras Sohn (er ist in St.Michael verheiratet) begleiten. Zu unser aller Überraschung, waren wir gleich nach der Begrüßung in seinem Garten eingeladen wo seine Frau Judith frischen Apfelsaft ausschenkte und knackig frische Äpfel verteilte. Wir hatten viele Fragen über den Apfelanbau, die Ernte und die vielen verschiedenen Apfelsorten, die Hubert gerne beantwortete. Gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg Richtung Meran. Kilometerlang begleiteten uns die in voller Blüte stehenden Apfelbäume, wir kamen aus dem Staunen nicht heraus. Bei einer Radlerrast gab es Kaffee, Apfelstrudel und köstliche Buchweizentorte. Pünktlich um 11:00 trafen wir bei der Pfarrkirche von Niederlana ein. Während einer Führung wurde uns der berühmte Schnatterpeck Altar aus dem Jahr 1503 – 1509 im Detail erklärt. Es ist der größte Holzschnitzaltar im Alpenraum. Auf gut ausgeschilderten Radwegen kamen wir direkt an die Promenade von Meran. Die Mittagspause verbrachte jeder für sich in den berühmten Laubengängen, beim Spaziergang in der Wandelhalle und auf der Kurpromenade. Wir nahmen noch einmal unsere Räder in die Hand und schlugen uns wieder auf den toll ausgebauten Etschtalradweg der uns über eine Steilstufe und einige Serpentinen hinauf in den Vinschgau führte. Unterhalb vom Schloss Juval wartete der ELITE-Radbus, der uns zurück zum Hotel brachte.

4.Tag: Regentag – Bozen
Der Regentag und Kaltwettereinbruch war schon lange angekündigt, richtiges Wetter, um in Bozen das Ötzi-Museum, das Siegesdenkmal, den Blumenmarkt oder ein Kaffeehaus zu besuchen. Auch die Auffahrt mit der Seilbahn auf den Ritten war eine Option. Von Oberbozen führt eine historische Straßenbahn nach Klobenstein. Leider rissen die Wolken noch nicht auf, denn von hier oben hat man normalerweise eine tolle Aussicht zu den Dolomiten.

5.Tag: Karersee – Neuschnee – Fleimstal-Bahntrasse (56 km / 527 hm)
Der letzte Radtag begann mit einer Busfahrt. Ziel war der malerisch gelegene Karersee unterhalb des Latemar-Gebirgsstocks. Zu unserer Überraschung zeigte sich die Landschaft in einem Winterkleid, der See war sogar teilweise zugefroren. Nach einem Fotostopp ging es dann über den Karerpass, die Grenze zum Trentino, hinunter ins Fassatal. In Predazzo stiegen wir auf unsere Räder. Ein traumhafter Radweg führte uns bis nach Molino. Nach einem kurzen Stopp in einer kleinen Cafe-Bar ging es dann hinauf nach San Lugano und somit wieder zurück nach Südtirol. Nun war es Zeit für eine Mittagspause, wir wollten für die lange Abfahrt auf der ehemaligen Bahntrasse der Fleimstal-Bahn gut gestärkt sein. Durch etliche gut beleuchtete Tunnel, über Brücken und Viadukte, durch urige Wälder insgesamt 850 Meter rollten wir bei einem Gefälle von durchschnittlich 4 % ständig bergab. Nebenbei konnten wir auch noch herrliche Ausblicke ins Etschtal, Richtung Kalterer See und Bozen genießen. Unser Bus wartete in Tramin auf uns. Leider war die Zeit dann schon zu knapp, um noch mit einem Gläschen Gewürztraminer auf dem Hauptplatz anzustoßen. Das holten wir aber dann beim Abendessen im Hotel nach – wir hätten wirklich etwas verpasst!

6.Tag: Heimreise
Zügig ging es mit dem ELITE-Rad-Bus wieder zurück nach Wien. Es waren tolle, abwechslungsreiche Tage in einer Region, in der es noch viel zu entdecken gibt.  Wir kommen wieder!

 

GruppeKilometerHöhenmeter
Blau209 km1507 hm
Rot216 km1870 hm

 

Link zur Download Galerie Südtirol  Apfelbblüte und Neuschnee
(Passwort geschützt - gültig bis 31.05.2024)